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Bohrtechnik

Zertifiziert nach DVGW GW 302   • Bodendurchpressung mit Erdraketen bis DN 125 • Dynamischer, ungesteuerter Rohrvortrieb im Rammverfahren   für Stahlrohre bis DN 800 • Mantel- bzw. Produktenrohrpressung im Bohrpressverfahren   bis DN 400 • Gesteuertes Horizontal - Spülbohrverfahren bis DN 400 und   einer Länge von 300 m         Bodenverdrängungsverfahren   Das Bodenverdrängungsverfahren mit ungesteuerten Erdraketen Bei dem Bodenverdrängungsverfahren handelt es sich um ein seit 3 Jahrzehnten etabliertes Verfahren zur unterirdischen Leitungsverlegung. Mit einem pneumatisch betriebenen Verdrängungshammer wird ein unterirdischer Hohlraum aufgefahren, in den vorzugsweise muffenlose Kurz- oder Langrohre bis DN 200 aus Kunststoff (PE, PVC oder PE-X) und aus Metall (z.B. St) aber auch Kabel jeglicher Art auf Bohrlängen je nach Boden bis 40 m sofort oder nachträglich eingezogen werden. So lassen sich grabenlos Verkehrswege kreuzen, Hausanschlüsse herstellen, Verankerungen vorbereiten, Hindernisse unterfahren und andere Maßnahmen unterstützen. Rammverfahren Vortrieb eines vorne offenen Mantel- oder Produktrohrstranges aus Stahl mit Hilfe von Rammenergie. Der in das Rohr eintretende Erdkern wird im allgemeinen nach beendetem Vortrieb herausgedrückt, herausgespült oder herausgebohrt. Der Anwendungsbereich erstreckt sich im Regenfall auf Rohraußendurchmesser bis 800 mm. In Festgesteinen und in stark aufquellenden plastischen Böden ist die Anwendung nur bedingt möglich. Die Vortriebslängen betragen in Abhängigkeit von den anstehenden Böden und vom 70 m. Die Mindestüberdeckung beträgt 2 x Da, jedoch nicht weniger als 1,0 m. In wasserführenden Böden sind je nach Grundwasserstand und Bodenart Zusatzmaßnahmen, z.B. Grundwasserabsenkungen, erforderlich. Horizontal - Preßbohrgerät   Vortrieb eines Mantel- oder Produktrohrstanges aus Stahl mit Hilfe einer Preßstation bei gleichzeitigem mechanischen Abbau des Bodens an der Ortsbrust mittels eines Bohrkopfes und mechanischer Förderung des Bohrgutes mit Förderschnecken. Der Antrieb des Bohrkopfes mit Förderschnecken befinden sich im Startschacht oder in der Startbaugrube. In Abhängigkeit von der Wahl des Bohrkopfes und der Förderschnecken erstreckt sich der Anwendungsbereich im Regenfall bis 400 mm Rohraußendurchmesser im Locker- und Festgestein. In wasserführenden Böden sind Zusatzmaßnahmen, z.B Grundwasserabsenkungen, erforderlich. Vortriebslängen in Abhängigkeit vom Durchmesser in der Regel bis 80 m. Die Mindestüberdeckung beträgt 20 x Da, mindestens jedoch 0,80 m.   Gesteuertes Horizontal - Spülverfahren   Vortrieb eines Pilotrohrstranges im Spülbohrverfahren mit Bohranlagen. Der anstehende Boden wird durch die an der Bohrkopfspitze unter hohem Druck austretende Bentonitsuspension gelöst und dann entlang dem Bohrgestänge zum Startschacht oder zur Startbaugrube ausgetragen. Die Bentonitsuspension stürzt die Bohrlochwandung und verringert den Reibungswiderstand. Die Vermessung erfolgt mit dem Sender - Empfänger - Prinzip. Die Steuerung erfolgt über den Bohrkopf mit abgeschrägter Steuerplatte in Verbindung mit den Spüldüsen an der Bohrkopfspitze. Die Produktrohrleitung aus Stahl, duktilem Gusseisen oder PE - HD wird vom Zielschacht oder von der Zielbaugrube aus durch Zurückholen des Pilotstranges in den Startschacht oder die Startbaugrube bei gleichzeitiger Aufweitung mittels Räumer bzw. Aufweitungskopf eingezogen. Während des Aufweitungs- bzw. Einziehvorganges wird über radial angebrachte Spüldüsen laufend Betonitsuspension zur Stützung der Bohrlochwandung und zur Verringerung des Reibungswiderstandes eingebracht. Der Anwendungsbereich erstreckt sich je nach Bodenart auf Produktrohr - Außendurchmesser bis 400 mm und Vortriebslängen bis 300 m, wobei die Ausführung auch in gekrümmten Trassen, ggf. ohne Start- oder Zielbaugrube möglich ist. Anwendung in verdrängungsfähigem Lockergestein. Zusatzmaßnahmen in wasserführenden Böden sind nicht erforderlich.
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